Chainlink: Kartierung der roten Fahnen im jüngsten Bullenlauf von LINK

Haftungsausschluss: Die Ergebnisse der folgenden Analyse sind die alleinige Meinung des Verfassers und sollten nicht als Anlageberatung betrachtet werden.

Chainlinks (LINK) jüngster inverser Head-and-Shoulder-Ausbruch führte dazu, dass der Alt zum ersten Mal seit über zwei Monaten durch die EMA-Bänder brach.

Während der langfristige Trend immer noch rückläufig war, zogen die LINK-Bullen schließlich eine Serie von bullischen verschlingenden Kerzenhaltern ab.

Aber reicht das für eine Trendwende? Ein genauerer Blick auf die technischen Daten neben der Analyse der Marktstimmung kann uns dabei helfen, dies festzustellen.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung wurde LINK bei 9,2 $ gehandelt, was einem Anstieg von 8,33 % in den letzten 24 Stunden entspricht.

LINK Tageschart

Quelle: TradingView, LINK/USDT

Nachdem er am 12. Mai auf sein Rekord-22-Monats-Tief gefallen war, ließ der Verkaufsdruck in den letzten Tagen endlich nach. Nach einer dreiwöchigen Konsolidierung nahe dem 6,5-Dollar-Bereich spielte sich das umgekehrte Kopf- und Schultermuster schließlich zugunsten der Bullen ab.

Darüber hinaus gab dies LINK genug Feuerkraft, um den zweimonatigen Trendlinienwiderstand zu stürzen und ihn auf sofortige Unterstützung umzukehren. Folglich drehte der Supertrend nach vielen Wochen in den grünen Bereich.

Unter Berücksichtigung der jüngsten bullischen Hammerkerze kann eine anhaltende Wiederbelebung über den EMA von 55 hinaus den Weg für eine weitere Erholung in den kommenden Zeiten ebnen. Die Bullen würden darauf abzielen, den Bereich von 10 bis 11 US-Dollar anzupeilen, nachdem sie über den EMA-Bändern geschlossen haben.

Jegliche Trendwende vom EMA von 55 könnte zu einem Rückzug in Richtung der unmittelbaren Trendlinienunterstützung führen, während sich die Erholung verzögert.

Begründung

Quelle: TradingView, LINK/USDT

Der RSI zeigte eine starke Wiederbelebung, nachdem er über das Gleichgewicht gesprungen war. Trotz der jüngsten Kursgewinne hat er seine Überkauft-Marke immer noch nicht erreicht. Somit hatten die Bullen immer noch das Potenzial, in einer kurzfristigen Rallye zu gewinnen.

Die MACD-Linie (blau) verzeichnete in den letzten Wochen ein solides und beständiges Wachstum. Ein Schlusskurs über der Nullmarke würde ein starkes Aufwärtsmomentum bestätigen. Die Umkehrung des CMF von seinem langfristigen Widerstand kann jedoch die unmittelbaren Aussichten auf eine Erholung verzögern.

Fazit

Angesichts der zahlreichen Anzeichen, die die Käufer begünstigen, würde jeder Abschluss über den EMA-Bändern den Weg zu einem eventuellen Test des Fibonacci-Niveaus von 61,8 % ebnen. Jegliche Umkehrungen aufgrund der Bedrohungen entlang der CMF könnten diese Wiederbelebungsphase verzögern.

Außerdem ist eine allgemeine Marktstimmungsanalyse unerlässlich, um die technischen Faktoren zu ergänzen und einen profitablen Schritt zu machen.

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