Bitcoin macht eine Verschnaufpause: Hier ist der Grund, warum der jüngste Rückgang von BTC nicht bedrohlich ist

Bitcoin, das Flaggschiff des Kryptowährungsmarktes, hat definitiv schon bessere Tage gesehen. Sein tragischer Fall von Anfang November 2021, nachdem es sein Allzeithoch von knapp über 69.000 $ bis Anfang Februar erreicht hatte, hinterließ eine Narbe in den Köpfen der Menschen. Seitdem konsolidiert Bitcoin jedoch in einer Spanne.

Kein Grund zur Sorge

Inmitten all dessen gab es einen gewissen Jubel, als BTC es gegen Ende März geschafft hatte, die 45.000-Dollar-Marke zu durchbrechen und 48.000 Dollar zu berühren. Es gab viel Pomp und Feiern, als 50.000 Dollar in Reichweite schienen, aber dann spielte eine weitere kleine Korrektur Spielverderber. Die Korrektur drückte die Preise zurück in die 42.000-Dollar-Region.

BTC/USDT | Quelle: Handelsansicht

Die Daten deuten jedoch darauf hin, dass die aktuelle Korrektur sehr wenig dazu beigetragen hat, Bitcoin zu negativ zu beeinflussen. Trotz des jüngsten Niedergangs von Bitcoin in den letzten zwei Tagen ist technisch gesehen noch nicht alle Hoffnung verloren. Es liegt immer noch über zwei entscheidenden Niveaus, die fast zusammenfallen – dem 50 DMA und dem psychologischen Niveau von 40.000 $. Es ist davon auszugehen, dass er sich in einem sehr breiten Spektrum konsolidiert und akkumuliert, was ungewöhnlich, aber auch nicht unmöglich ist.

Zusammen mit Liquidationsdaten von Münzglas deutet auch an, dass trotz des Sturzes noch nicht alles verloren ist. Es deutet jedoch auch nicht auf extreme Aufwärtsbewegung hin. Beim Vergleich historischer Preisbewegungen und Liquidationsdaten ist klar ersichtlich, dass bei einem Rückgang viele Longs liquidiert wurden.

BTC-Gesamtliquidationen | Quelle: Coinglass.com

Aber dieses Mal waren die langen Liquidationen nicht so hart. Die meisten waren am 6. April – etwas über 100 Millionen Dollar, aber die folgenden Tage waren vernachlässigbar. Dies deutet darauf hin, dass schwächere Hände ausgeworfen wurden und stärkere Hände immer noch festhalten.

Hinzu kommt, dass die bereinigte Preis-DAA-Divergenz von Santiment durchgehend Kaufsignale gezeigt hat, was auf gute Gelegenheiten hindeutet, sich einzukaufen und daran festzuhalten.

Bereinigte Preis-DAA-Divergenz | Quelle: Santiment

Positive „Zukunft“

Auch die Finanzierungsrate für BTC sieht laut Glassnode-Daten positiv aus. Dies deutet darauf hin, dass diejenigen mit Long-Positionen auf BTC Perpetual Futures immer noch bereit sind zu zahlen, um ihre verlorenen Positionen trotz der Korrektur in den letzten zwei Tagen zu halten. Dies verleiht dem obigen Punkt, wo schwächere Hände eliminiert wurden und stärkere Hände immer noch halten, noch mehr Gewicht.

Futures Perpetual Funding Rate | Quelle: Glassnode

Und damit einhergehend bewegt sich auch das Put/Call-Verhältnis der BTC-Optionen nahe knapp unter 0,5. Dies zeigt auch, dass Derivatehändler Call-Optionen auf dem aktuellen Niveau aggressiv aufkaufen und so das Verhältnis senken.

Bitcoin-Put/Call-Verhältnis | Quelle: Glassnode

Insgesamt gibt es also trotz des Einbruchs in den letzten Tagen keinen Grund zur Sorge um Bitcoin. Dieser Punkt kann durch Buy-the-Dip ausgenutzt werden, wodurch ein besserer Durchschnittspreis für diejenigen erzielt wird, die an BTC zu höheren Preisen festgehalten haben. Dies ist nur eine Verschnaufpause vor einer Fortsetzung der Rallye, es sei denn, es kommen große Gegenwindnachrichten, die die zinsbullische Stimmung zunichte machen.

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