Hier ist die ganze Geschichte hinter Ethereum [ETH] letzten Aufführungen

Investoren und Händler auf dem Kryptowährungsmarkt dachten, dass es nichts Schlimmeres geben könnte als den Terra-Crash vom 9. Mai. Sie wussten nicht, dass der Monat Juni etwas viel Schlimmeres auf Lager hatte. Beispielsweise fiel die Marktkapitalisierung, die einst deutlich über 2 Billionen Dollar lag, unter die 1-Billionen-Dollar-Marke.

Quelle: Coinstats

Ethereum: Altcoin-König nicht mehr?

Zum Zeitpunkt der Drucklegung, Ethereum [ETH] war in den letzten sieben Tagen nach Angaben von um über 38% gefallen CoinGecko. Darüber hinaus schienen die Börsen-Netflows für ETH laut einem von Glassnode veröffentlichten Tweet nicht optimal zu sein.

Die gesamten Börsennettozuflüsse beliefen sich auf +25,3 Millionen. Der positive Börsennettofluss ist somit ein Hinweis darauf, dass die Menschen versuchen, ihre Verluste zu begrenzen, indem sie versuchen, ihre Token zu verkaufen.

Darüber hinaus hat die Anzahl der gewinnbringenden Adressen ebenfalls ein 18-Monats-Tief erreicht. Laut Daten von Glassnode lag die Anzahl der gewinnbringenden Adressen am 19. Juni bei 42.172.680 – niedriger als eine Zahl von 42.449.250 am 18. Juni.

Das MVRV-Verhältnis denn auch der Altcoin verzeichnete einen deutlichen Rückgang und lag zum Redaktionszeitpunkt bei 0,69. Auch die NVT-Verhältnis blitzte ein Messwert von 28,94 auf.

Quelle: Glassnode

Quelle: Glassnode

Ethereum: Die Münze der Kleinbestände?

Die Anzahl der Wallets/Adressen mit mindestens 10 und 100 ETH-Token erlebte angesichts des deutlichen Rückgangs des Alt einen Anstieg. Zum Zeitpunkt des Schreibens die Anzahl der Adressen halten 10 ETH Tokens standen bei 296.797. Auch die Anzahl der gehaltenen Adressen 100 ETH Tokens standen bei 44.124.

Angesichts der Anzahl der Adressen, die eine kleine Menge an Token halten, kann dies als positiver Schritt gewertet werden.

Die große Expertenkluft…

Angesichts der enttäuschenden Performance der meisten Kryptos scheinen Experten aus der Kryptowährung und den traditionellen Märkten in ihrer Herangehensweise gespalten zu sein.

Ein solcher Experte ist zufällig der Börsenmakler und glühende Gegner von Bitcoin, Peter David Schiff. Er ging zu Twitter, um seine jüngsten Ansichten über den Markt mitzuteilen.

Allerdings in einem kürzlichen Interview mit Insidererklärte der Geschäftsmann Kevin O’Leary, dass er trotz der anhaltenden Baisse nicht vorhabe, seine Kryptowährungen zu verkaufen.

„Langfristig muss man es einfach aushalten. Sie müssen verstehen, dass Sie Volatilität bekommen werden und dass einige Projekte nicht funktionieren werden.“

In seinem Kommentar zum Terra-Debakel argumentierte O’Leary auch, dass Abstürze in der Krypto-Welt Investoren zur Vorsicht mahnen können. Sie können dazu beitragen, die Technologie weiterzuentwickeln, die digitalen Assets zugrunde liegt, fügte er hinzu.

„Luna hat über 30 Milliarden gesammelt [dollars]. Niemand wird ihre Idee wieder verwenden. [The collapse] allen beigebracht, dass dies nicht der Weg ist, einen Stablecoin zu bauen. Es ist wichtig für die Bildung und die Reifung des Marktes.“



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