Destiny 2-Cheat-Schöpfer erzielen mit Bungie einen Vergleich in Höhe von 13,5 Millionen US-Dollar

Destiny 2-Cheat-Schöpfer erzielen mit Bungie einen Vergleich in Höhe von 13,5 Millionen US-Dollar

In einem ziemlich spektakulären Abschluss einer von Bungie im August letzten Jahres eingereichten Klage haben die Eigentümer der Schicksal 2 Cheat-Domains, Veterancheats, LaviCheats und Elite Boss Tech, müssen einen Vergleich in Höhe von insgesamt rund 13,5 Millionen US-Dollar an Schadensersatz zahlen. Die Mathematik dieses Vergleichs ergibt sich aus einer Geldstrafe von 2.000 US-Dollar pro Verstoß gegen die Antiumgehungsbestimmungen des Digital Millennium Copyright Act – 17 US-Code Abschnitt 1201 a und b – multipliziert mit den rund 6.765 einmaligen Downloads des betreffenden Programms.

Laut einem Bericht von Andy Maxwell weiter TorrentFreakwarf Bungie den Angeklagten vor, neben Erpressung, Betrug, Geldwäsche und Verstößen gegen das Computer Fraud and Abuse Act auch gegen das Urheberrechtsgesetz verstoßen zu haben.

Betrug in Spielen wie Schicksal 2 hat dazu geführt, dass Entwickler immer strengere Methoden anwenden, um die Verbreitung dieser Programme zu bekämpfen. Diese Gegenmaßnahmen können sehr schwierig und kostspielig sein, insbesondere im Fall von Live-Service-Spielen wie z Schicksal 2 die ein Ökosystem haben, das sich regelmäßig ändert.

Bungie erklärte in früheren Gerichtsakten, dass zusätzlich zur Beeinträchtigung des Spielerlebnisses Schicksal 2bedeutet die Verfügbarkeit dieser Cheats, dass seine „Anti-Cheating-Mahnwache niemals aufhören kann“, während das Einleiten von Gegenmaßnahmen „exorbitant teuer“ ist.

Der Fall schien zunächst vor Gericht zu stehen, aber jetzt wurde ein Konsens mit den Angeklagten Robert James Duthie Nelson, Elite Boss Tech und 11020781 Canada erzielt. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Beklagten die Haftung für die Erstellung und Verbreitung dieser Cheats akzeptieren, dass die Verletzung vorsätzlich war und dass ihre Software entwickelt wurde, um technologische Maßnahmen zu umgehen, die von Bungie eingesetzt wurden, um den Zugriff auf seine Software zu kontrollieren.

Dieser Vergleich stimmt mit anderen ähnlichen Klagen überein, die Bungie im vergangenen Jahr eingereicht hat in Kooperation mit Ubisoft und ein weiteres mit Riot Games dass beide auf Cheat-Hersteller abzielten, für die illegale Programme produziert wurden Tom Clancy’s Rainbow Six Siege und Tapfer, zusätzlich zu Schicksal 2. Der mit Riot Games vorgebrachte Fall brachte den Entwicklern Schadensersatz in Höhe von 2 Millionen US-Dollar ein, während der gemeinsame Fall mit Ubisoft noch anhängig ist.

Fälle wie diese werden immer häufiger und sind nicht ohne Präzedenzfall. Bereits im Januar klagte Activision Ruf der Pflicht Der Cheat-Hersteller EngineOwning beruft sich auf ähnliche Vorwürfe und fordert derzeit Schadensersatz in dreistelliger Millionenhöhe.

Quellenlink