Ex-OpenSea Executive Files to Dismiss ‘Insider Trading’ Charges

Ex-OpenSea-Führungskraft reicht Klagen wegen „Insiderhandels“ ein

Anwälte für Ex-OpenSea-Manager Nathaniel Chastain abgelegt einen Antrag auf Abweisung der gegen ihn erhobenen Anklage wegen „Insiderhandel“, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Chastain wird vorgeworfen, vertrauliche OpenSea-Geschäftsdaten verwendet zu haben, um heimlich NFTs zu kaufen, kurz bevor sie auf der Homepage des Unternehmens vorgestellt wurden.

Nach dem Kauf der NFTs verkaufte Chastain sie angeblich mit Gewinn. Ihm wird auch vorgeworfen, Einkäufe über anonyme OpenSea-Konten und digitale Geldbörsen getätigt zu haben. Das Unternehmen ging auf den Vorfall auch in a ein Blogeintrag.

Im Juni, Chastain wurde festgenommen wegen Insiderhandels mit NFTs und wurde von einer Grand Jury wegen Überweisungsbetrugs und Geldwäsche angeklagt. Das Justizministerium beschrieb die Aktivitäten von Chastain als das „erste digitale Insiderhandelssystem überhaupt“.

Die frühere SEC-Anwältin Alma Angotti äußerte sich damals ebenfalls zu dem Fall und erwähnte, dass dieser Insiderhandelsskandal die Türen für die Kennzeichnung von NFTs als Wertpapiere öffnen kann.

Andererseits argumentieren die Anwälte der Beklagten im Antrag, dass NFTs weder Wertpapiere noch Handelswaren seien. Sie gaben auch an, dass Fälle von Überweisungsbetrug den Handel mit Wertpapieren und Rohstoffen erfordern.

Der Punkt, den seine Anwälte vorbrachten, war, dass die Regierung nicht beweisen kann, ob die spezifische Krypto-Transaktion, die sie zitiert, als Finanztransaktion im Sinne der Geldwäschebestimmungen qualifiziert wird. Die Anwälte von Chastain schrieben in dem Antrag auf Abweisung der Anklage, dass die Regierung die sofortige Strafverfolgung gekauft habe, indem sie unbegründete Anwendungen des Strafrechts benutzte, um einen Präzedenzfall im digitalen Raum zu schaffen.

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