Voyager gets US Court Approval for Key Employee Bonuses

Voyager erhält Genehmigung des US-Gerichts für Boni für wichtige Mitarbeiter

Der insolvente Krypto-Makler Voyager Digital hat das US-Konkursgericht erwischt die Genehmigung Bindungsprämien an wichtige Mitarbeiter zu zahlen.

Der Krypto-Kreditgeber reichte am 2. August beim US-Konkursgericht einen Antrag auf Genehmigung seines Key Employee Retention Plan (KERP) zur Zahlung von Boni im Wert von 1,6 Millionen US-Dollar ein. Der Bonus beträgt 22,5 % des Jahresgehalts jedes Mitarbeiters.

Die Auszahlungen gehen an 34 Mitarbeiter von Voyager, die für die Zukunftspläne der Börse als entscheidend erachtet werden. Gläubiger der Firma waren zunächst dagegen Voyager’s Key Employee Retention Plan in einem Gerichtsverfahren, das am 19. August stattfand. Sie argumentierten, dass Zahlungen an Investoren Vorrang vor „gut entlohnten“ Mitarbeitern haben sollten.

Wie aus den Gerichtsakten hervorgeht, wurde zwischen Voyager und dem Gläubigerausschuss eine Einigung erzielt, den Widerspruch gegen die KERP unter bestimmten Bedingungen fallen zu lassen. Der Gläubigerausschuss ließ seinen Einspruch fallen, nachdem Voyager zugestimmt hatte, Schritte zu unternehmen, darunter Kostensenkungsmaßnahmen, um 4,6 Millionen Dollar einzusparen.

Die wichtigsten Mitarbeiter führen für die Schuldner wesentliche Buchhaltungs-, Digital- und Cash-Asset-Management-, IT-Infrastruktur-, Rechts- und andere kritische Funktionen aus, sagt Voyager Digital.

Der Gerichtsantrag berücksichtigte auch die Bedenken des US-amerikanischen Treuhänderbüros, das als Teil des Justizministeriums die Verwaltung von Konkursfällen und privaten Treuhändern überwacht.

Die US-Treuhänder wandten ein, dass die Liste der Mitarbeiter, die für Gehaltszahlungen vorgesehen waren, möglicherweise „Insider“ enthalten habe und Voyager noch nicht genügend Beweise vorgelegt habe, um seinen KERP-Vorschlag zu rechtfertigen.

Der US-Konkursrichter Michael Wiles genehmigte jedoch den Antrag auf KERP-Auszahlung. Er stimmte mit der Behauptung des Rechtsteams von Voyagers überein, dass keiner der Begünstigten die Managementkontrolle über das Unternehmen hat, weder ernannt wurde, Bericht erstattet noch dem Vorstand angehört.

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