Voyager Creditors Oppose $1.9 Million Employee Retention Plan

Voyager-Gläubiger widersetzen sich einem Mitarbeiterbindungsplan in Höhe von 1,9 Millionen US-Dollar

Laut einer neuen rechtliche EinreichungGläubiger des Krypto-Kreditgebers Voyager Digital glauben nicht, dass das Unternehmen den Mitarbeitern „Retention Awards“ zahlen muss.

Die angeschlagene Firma befindet sich derzeit im Konkursverfahren vor dem US-Konkursgericht für den südlichen Bezirk von New York. Sie baten jedoch einen Bundesrichter, einen „Key Employee Retention Plan“ (KERP) zu genehmigen, der Boni für 38 Mitarbeiter des Unternehmens bedeutete.

Der Gesamtbetrag des KERP betrug 1,9 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen gab an, dass diese Mitarbeiter für den weiteren Betrieb und die Umstrukturierung von entscheidender Bedeutung seien.

Eine Gruppe von Voyager-Kunden namens Official Committee of Unsecured Creditors erhob jedoch Einwände gegen diesen Plan und sagte in der Einreichung: „Die Schuldner haben keine Beweise vorgelegt, um die Einbehaltungsprämien zu rechtfertigen, abgesehen von schlüssigen Aussagen, dass diese Mitarbeiter benötigt werden.“

Weiter heißt es: „Wichtig ist, dass die Schuldner keine Beweise dafür vorlegen, dass die 38 Teilnehmer Gefahr laufen, zurückzutreten. Und das liegt daran, dass es keine solchen Beweise gibt – seit dem Petitionsdatum haben nur 12 der rund 350 Mitarbeiter der Schuldner freiwillig gekündigt.“

In seinem Einreichung Für KERP sagte Voyager: „Das KERP ermöglicht es den Schuldnern, bestimmte kritische Nicht-Insider-Mitarbeiter zu behalten, und steht im Einklang mit Bindungsprogrammen in ähnlichen Fällen nach Kapitel 11. Das KERP sieht die Zahlung von Cash Retention Awards an 38 der Nicht-Insider-Mitarbeiter der Schuldner vor.“

Die Mitarbeiter wurden als „Non-Insider“ bezeichnet, womit offenbar nicht leitende Angestellte gemeint sind.

Darüber hinaus sagte Steven Ehrlich, CEO von Voyager, dass dies „nicht-öffentliche, persönliche und/oder sensible Informationen“ seien, und bat das Gericht, seinem Unternehmen zu gestatten, die Namen, Titel, Gehälter, Namen der Vorgesetzten und vorgeschlagenen Boni für die 38 Mitarbeiter zu schwärzen.

Das Büro des US-Treuhänders abgelegt entgegen Ehrlichs Bitte. In der Einreichung des Treuhänders wurde argumentiert, dass dies kritische Informationen sind, die für die Gläubiger und die interessierten Parteien erforderlich sind, um den Bonusantrag zu bewerten.

Es heißt auch weiter, dass „auf der Grundlage der Überprüfung der nicht redigierten Informationen durch den Treuhänder der Vereinigten Staaten einer oder mehrere der KERP-Teilnehmer durchaus als Insider eingestuft werden können“.

Eine Anhörung für den Antrag findet am 24. August vor dem Insolvenzgericht statt.

Quellenlink